28.01.2018

Auf dem Nebel tauchen Gestalten auf, verschwinden wieder. Sie tragen hohe Hüte und lange Gewänder. Ihre Augen starren mich an. Manchmal scheine ich wie durch einen Traum zu gleiten. 

Auf dem Weg von der Küste nach Cajamarca hat es mich in den Nebelwald ve...

27.01.2018

Da, wo die legendäre Welle an das Ufer von Pacasmayo branden soll, schwappt es nur ein bisschen. Dabei soll man sie über 1500 Meter in eine Richtung reiten können. Nicht, dass ich auch nur im Ansatz dazu imstande wäre. Meine einzigen Surferfahrungen habe ich im Flachla...

26.01.2018

Mein Plan scheint inzwischen fragwürdig, sofern man überhaupt von einem Plan reden kann. Als ich aufwache, sehe ich Regenschwaden an meiner Hängematte vorbeiziehen, draußen auf dem Meer kämpft sich ein Fischer durch den Sturm zurück nach La Gramita. Ich dachte, hier sc...

25.01.2018

Zu Dutzenden fliehen sie, verschwinden in Sandhöhlen oder felsigen Spalten. Sie haben sich das Terrain von La Gramita, dem Fischerdorf, in dessen Nähe ich einige Tage wohne, aufgeteilt. Am Strand herrschen die Roten, auf den Felsen die Schwarzen. Tauche ich auf, tauche...

24.01.2018

Es ist ein Tor in die Vergangenheit. Hindurch kann ich jetzt nicht, die Sonne steht zu tief, umhüllt den Himmel in Pastelltönen. In der nächtlichen Wüste würde ich meinen Weg verlieren. Am kommenden Morgen stehe ich auf einem Hügel, umgeben vom Meer, blicke auf die Res...

23.01.2018

In diesem verschlafenen Fischerdorf falle ich auf wie ein bunter Hund. Immer wieder ruft mir jemand hinterher. Irgendwann reagiere ich nicht mehr. Nach La Gramita verirren sich nur wenige Ausländer. Auf dem langen Strand läuft mir dann ein Junge hinterher. Er möchte fo...

22.01.2018

Bei dieser Geschwindigkeit helfen auch die Belüftungsöffnungen meiner Motorradhose nicht. Weit über 30 Grad und ich schleppe mich mit gefühlten drei Stundenkilometern durch die Wüste. Zu Fuß, das Motorrad habe ich ein paar Hundert Meter zurück im Schatten eines einsame...

22.01.2018

Es gab auch schöne Augenblicke, wie die Aussicht vom Buenavista Café auf die Costa Verde, doch seien wir ehrlich, es war eine Flucht. Körperlich angeschlagen und mit zerrüttetem Nerven verließ ich den Moloch um 4:30 Uhr morgens. Und stand eine halbe Stunde später im St...

21.01.2018

Lima ist ein Moloch. In der Neun-Millionen-Metropole verschwinden Menschen, Träume, Dörfer – der Landhunger Perus' Hauptstadt macht vor nichts halt. Auch nicht vor Barranco. Vor über 150 Jahren war dies ein kleines Fischerdorf, das immer mehr reiche Limenser anzog. Heu...

20.01.2018

Einige Kilometer entfernt parkt ein Auto im Nichts. Ansonsten keine Menschen, nur wüste Weite und lange geschwungene Buchten, an die schaumkronbewerte Wellen branden. Im Paracas-Nationalreservat findet meine Seele Ruhe, und meine Gashand reichlich zu tun auf den zahlre...

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Sönke Lorenzen on Tour

 

Statt Galerie Licht des Hafens das Licht des Südens. Auf der Suche nach Motiven und Abenteuern mit dem Motorrad durch Südamerika. 

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